Die Zeit der Sandalen und Ballerinas ist leider vorbei, auch wenn wir sie dieses Jahr dank der fast tropischen Monate Juni und Juli oft zur Schau stellen konnten und sie gut und gerne tragen konnten. Jetzt gilt es allerdings sie zu putzen und bis zum Frühjahr wieder einzuwintern, dafür kommen ihre großen Konkurrenten aus den Kisten: die Stiefel.
Stiefel für alle Anlässe
© Ingo Anstötz/Pixelio
Definitionsgemäß wird ein Stiefel zum Stiefel, wenn sein Schaft (fachsprachliche Bezeichnung für das Oberteil des Schuhs in Abgrenzung zum Schuhboden) bis mindestens über die Knöchel reicht. Und in dieser Machart gibt es ihn in allen Formen, Variationen, mit oder ohne Absatz, zum Hineinschlupfen oder mit Reißverschluss. Auch wenn für viele Männer ein Stiefel ein Stiefel ist, kennt die modebewusste Frau einen Stiefel durchaus von anderen zu unterscheiden und wird jedes Paar von ihnen anhand seiner Ausarbeitung zu schätzen wissen. Egal ob weiches kamelfarbenes Leder oder dunkles Hirschwildleder – kein Stiefel gleicht dem anderen und ein Paar ist für die Herbst- und Wintersaison noch lange nicht genug.
Oft möchte man ein schickes Paar Stiefel haben, das man auch mal zu einem schönen Rock in die Firma anziehen kann, ein Paar Stiefel, das in der Freizeit lässig über der Jeans getragen werden kann und dann bedarf es auch noch eines richtig warmen und gefütterten Stiefelpaars, mit dem man über die frostigen Weihnachtsmärkte und im Skiurlaub spaziert. Schnell wird also deutlich, dass Stiefel im Herbst und im Winter zu echten Allroundtalenten werden und zu dem, was die Ballerinas im Frühjahr und Sommer sind.
Die kleine Schwester des Stiefels: Die Stiefelette
Ein kleiner Ableger der Winterstiefel ist die Stiefelette. Sie hat einen kürzeren Schaft als die Stiefel und ist meist gerade mal knöchelhoch. Stiefeletten sind in der Regel eher elegante Stiefel, die durch einen Elastikeinsatz am seitlichen Schaft den Einschlupf erleichtern und so für einen besonders hohen Schuhkomfort sorgen.